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MobilCharta5

Was ist MobilCharta5?


MobilCharta5 (Förderkennzeichen: 01UV2123A) ist ein Projekt zur Förderung nachhaltiger Mobilität im ländlichen Raum. Ziel ist es, ein Umdenken und eine Veränderung des Mobilitätsverhaltens in der Region anzustoßen. In der Praxis bedeutet das: Weniger private PKW-Nutzung, mehr Fahrräder und E-Bikes, mehr Carsharing und viele andere innovative Lösungen.


Klar ist: Ländliche Mobilität steht vor einer Herausforderung. Damit die Bürgerinnen und Bürger an dem Prozess der Veränderung teilhaben können, werden im Zuge der MobilCharta5 Reallabore veranstaltet. So können die Erfahrung und die Wünsche der Menschen in der Projektregion mit der Forschung und Planung verbunden werden.


Die Projektregion umfasst die Kommunen Overath, Hennef, Neunkirchen-Seelscheid, Much und Ruppichteroth. Und ist eine Kooperation dieser Kommunen mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.


Gefördert ist das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Im Zuge des Wettbewerbs MobilitätsWerkStadt 2025 ist MobilCharta5 nun schon in der zweiten Förderphase angekommen. Die zweite Phase läuft von August 2021 bis Juli 2024.


Für das Reallabor brauchen wir viele engagierte Bürgerinnen und Bürger, die Lust haben, sich an verschiedenen Workshops zu beteiligen. Interesse? Dann können Sie sich unten für unseren Newsletter anmelden. Sobald die ersten Termine festgelegt wurden, melden wir uns bei Ihnen. Genauere Informationen zu den Workshops finden sich in der Rubrik Förderphase II – weiter unten.


Newsletter- Anmeldung





Was ist bisher passiert? (Förderphase I)

Die erste Förderphase (Förderkennzeichen: 01UV2045) lief vom 01. Januar 2020 bis zum 31. März 2021. In dieser Zeit wurde eine Haushaltsbefragung durchgeführt, in der über Fragebögen das Verkehrsverhalten der Bürgerinnen und Bürger der Projektregion erfasst wurde.
Es wurde ein Ideen-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler und eine Zukunftskonferenz durchgeführt. Außerdem wurde ein Info-Flyer in den Haushalten der Projektregion verteilt.


Haushaltsbefragung


Für die Haushaltsbefragung wurden Fragebögen stichprobenartig an Haushalte in der Projektregion verschickt. Ziel war zu erfahren, welche Verkehrsmittel genutzt werden, wie zufrieden die Bürgerinnen und Bürger mit dem Verkehrsangebot sind und wie die Corona-Pandemie sich auf das Verkehrsverhalten der Bürgerinnen und Bürger auswirkt. Die Befragung wurde im September und November 2020 durchgeführt.


Die Ergebnisse haben dabei gezeigt, dass die Befragten den öffentlichen Nahverkehr und das Radverkehrsnetz kritisch beurteilen. Jedoch zeigte sich auch, dass es eine Bereitschaft zur Nutzung alternativer Verkehrsangebote gibt, wenn diese günstig und effizient sind.


Hier können Sie den vollständigen Haushaltsbericht herunterladen.



Ideenwettbewerb für Schülerinnen und Schüler


Um Schülerinnen und Schüler für das Thema nachhaltige Mobilität zu begeistern, wurde von September bis Oktober 2020 ein Ideenwettbewerb an den Schulen der Projektregion durchgeführt. Die Kinder und Jugendlichen entwickelten dafür eigene Ideen und Lösungsansätze. Die besten Ideen wurden mit themenbezogenen Preisen belohnt: Die Klasse mit dem ersten Platz durfte ihre Idee mit einem Planungsbüro ausarbeiten und einen Tag Experimente zum Thema Wasserstoff durchführen. Die Klasse mit dem zweiten Platz hat ein Infotag mit Experimenten zum Thema Wasserstoff gewonnen.


Zukunftskonferenz & Info-Flyer


Zum Ende der ersten Förderphase wurde ein Flyer in den Haushalten der Projektregion verteilt. Der Flyer wies auf verschiedene Angebote für nachhaltige Mobilität hin und stellte die Ergebnisse der Haushaltsbefragung kurz dar.


Hier können Sie den Flyer herunterladen.


Außerdem fand im Februar 2021 eine online Zukunftskonferenz statt, zu der Bürgerinnen und Bürger eingeladen wurden. Als Vortragende waren dafür Theo Jansen (Zukunftsnetz Mobilität NRW) und Verkehrswissenschaftler Prof. Heiner Monheim zu Gast.


Schlussbericht Förderphase I


Alle oben genannten Maßnahmen werden vertiefend in dem Schlussbericht der Förderphase I erläutert. Neben dem wissenschaftlichen Stand und den Grundvoraussetzungen finden sich dort alle nötigen Informationen zum Projekt.


Hier können Sie den Schlussbericht herunterladen.

Was ist geplant? (Förderphase II)

In der zweiten Förderphase liegt der Fokus auf der Kooperation der Kommunen mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Es wird ein Reallabor stattfinden, in dem neue Ideen und Konzepte mit Bezug zum Thema nachhaltige Mobilität erprobt werden. Das Reallabor des Projektes besteht dabei aus fünf Workshops, die sich mit verschiedenen Themen nachhaltiger Mobilität auseinandersetzen. Die Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger ist dafür sehr wichtig.


Zusätzlich zu dem Reallabor werden in der zweiten Förderphase auch eine Haushaltsbefragung und eine Studie zu Fahrradstraßen im ländlichen Raum durchgeführt. Dadurch werden die Ergebnisse der ersten Förderphase vertieft und zeitlich ins Verhältnis gesetzt.


Was ist ein Reallabor?


Ein Reallabor ist eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. In unseren Fall besteht das Reallabor aus fünf Workshops, in denen die Erfahrungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger gefragt sind. So sollen neue und innovative Ideen in der Projekt-Region erprobt werden.


Ziel ist es dabei einerseits Raum für Experimente zu schaffen, die außerhalb eines Reallabors schwierig umzusetzen sind. Andererseits sollen innovative und experimentelle Ideen wahrgenommen und erprobt werden. Unternehmen, Forschung, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürger bekommen so die Möglichkeit, sich zu vernetzen und Wissen auszutauschen.


Welche Themen werden in den Workshops des Reallabors behandelt?


Die Workshops, die im Zuge des Reallabors der MobilCharta5 stattfinden, widmen sich fünf verschiedenen Themenbereichen nachhaltiger Mobilität. Zusätzlich zu diesen Workshops wird es eine Auftakt- und Abschlussveranstaltung geben.

Diese Themenbereiche der Workshops sind:


       1. On-Demand-Verkehr
       2. Einbindung privater Organisationsformen
       3. Verbesserter öffentlicher Nahverkehr
       4. Muskelbasierte Mobilität
       5. Geteilte Mobilität

Wann finden die Workshops des Reallabors statt und wie funktioniert die Anmeldung?


Die genauen Termine und Orte der Workshops stehen noch nicht fest. Sicher ist: Sie werden in dem Projektgebiet, also in einer der fünf beteiligten Kommunen stattfinden.
Bei Interesse können Sie sich gern auf unseren Newsletter eintragen. Wir informieren Sie dann, wenn eine Anmeldung möglich ist.


Newsletter- Anmeldung


Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
FONA - Sozial-ökologische Forschung

Ansprechpartnerin

Frau Aysegül Yasari
Projektmanagement MobilCharta5
Tel: 02206 602 - 225
E-Mail: a.yasari@overath.de