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Integriertes Handlungskonzept zur Stärkung des Stadtzentrums von Overath

Welche Bedeutung hat das Stadtzentrum für Overath?

Das Zentrum bündelt verschiedene Funktionen des Alltagslebens und ist Identifikations- und Kommunikationsraum einer Stadt. Ist das Stadtzentrum nicht mehr attraktiv und zeigt Schwächen auf, so hat das Auswirkungen auf das Leben vor Ort und die gesamte Stadt.

Was ist ein integriertes Handlungskonzept (InHK)?

Ein integriertes Handlungskonzept ist ein ganzheitlicher, integrierter, interdisziplinärer
Planungsansatz, der verschiedene Handlungsfelder (soziale, städtebauliche, kulturelle,
ökonomische, ökologische) in den Fokus nimmt. Es definiert Ziele und Handlungsschwerpunkte mit zeitlichen und inhaltlichen Prioritäten für ein konkretes Gebiet.

Das InHK entwickelt lösungsorientierte untereinander abgestimmte (öffentlich-privat) Maßnahmen, die über reine Tatbestände der Städtebauförderung hinausgehen.

Es bildet einen langfristigen Orientierungsrahmen, der auf kontinuierliche Fortschreibung bis zur Zielerreichung angelegt ist.

InHK Overath

Das in einem breit angelegten Beteiligungsprozess erarbeitete und abgestimmte InHK
Overath skizziert eine Gesamtperspektive für die nachhaltige Entwicklung des Hauptortes. Ziel ist es, durch die entwickelten Maßnahmen den Funktions- und Strukturschwächen entgegenzuwirken und den Stadtteil als Versorgungs-, Kultur- und Wohnstandort zukunftsfähig zu gestalten. Weitere Wohnbedarfe sind für die Zukunft prognostiziert. Mit dem vorliegenden Konzept sollen die Weichenstellungen für die zukünftige nachhaltige städtebauliche Entwicklung gelegt werden. Im Kontext zur Regionale 2025 werden über die bereits bestehenden Projektierungen weitere Synergien erwartet.

Folgende Prämissen werden mit dem Konzept verfolgt:

•die Herstellung von Aufenthalts- und Verweilqualität im Stadtzentrum sowie Aggerbogen
  Cyriax,
• die Neuausrichtung bzw. Anpassung der Infrastruktur an künftige Bedarfe,
• die Sicherung, Inwertsetzung prägender Bausubstanz,
• die Pflege und Aufwertung des Stadtbildes zur Stärkung der Identität,
• die Förderung stadtverträglichen Verkehrs,
• die Vernetzung der Stadträume untereinander,
• die städtebauliche Neuordnung von Quartieren zur Stärkung des Wohnstandortes,
• die Weiterentwicklung, Sicherung und Aufwertung der Frei- und Grünräume entlang
  der Agger,
• die Einbindung, Vernetzung und Motivation lokaler privater Akteure.

Mit der Ausrichtung auf gemeinsame Ziele und der Bündelung der Aktivitäten werden knappe
Ressourcen sinnvoll eingesetzt, privates Kapital mobilisiert und so eine größtmögliche Hebelwirkung erzielt.