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Neubau der Aggerbrücke an der K 37 in Overath-Vilkerath: Arbeiten gehen gut voran – Keine Sperrung für Fußgänger nötig

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Rheinisch-Bergischer Kreis. Gute Nachrichten für Fußgänger entlang der Aggerbrücke: Anders
als zunächst geplant, muss keine zweite Behelfsbrücke gebaut werden. Das bedeutet, dass die
Fußgänger die Agger während der gesamten Bauphase problemlos überqueren können. „Wir
wissen, dass eine Sperrung für die Anlieger eine große Belastung gewesen wäre. Daher sind
wir froh, nun eine Möglichkeit gefunden zu haben, damit die Menschen dauerhaft passieren
können“, betont Bernhard Graf-Beites, zuständiger Projektleiter des Rheinisch-Bergischen
Kreises.
 
Möglich wurde diese Lösung, da bei den Ausschachtungsarbeiten festgestellt wurde, dass die
Baugrube an der Böschungsseite aufgrund einer größeren „Felsnase“ steiler ausgebildet
werden kann. So kann der bisherige Gehweg, der etwa 1,50 Meter breit ist, über die gesamte
Bauzeit bestehen bleiben und der Bau einer zweiten Behelfsbrücke ist nicht mehr nötig.
Genutzt werden darf die Behelfsbrücke nur durch Fußgängerinnen und Fußgänger,
Radfahrerinnen und Radfahrer müssen absteigen.
 
Bauzeit von rund 18 Monaten
Die neue Brücke entsteht an der gleichen Stelle wie die bisherige, allerdings wird sie deutlich
breiter. Beide Fahrspuren haben dann eine Breite von 3,25 Meter, hinzu kommt der
kombinierte Rad-Gehweg für Fußgänger. Insgesamt hat die neue Brücke eine Breite von 12,30
Meter − rund fünf Meter mehr als bislang. Die Arbeiten dafür gehen zügig voran und liegen gut
im Zeitplan. Mittlerweile wurde die alte Brücke komplett abgebrochen und die Baugruben für
die Brückenwiderlager auf der West- und Ostseite ausgeschachtet. Anfang Oktober 2019
sollen die Stützkonstruktion und die Einschalung des neuen Betonkörpers zurückgebaut
werden. Derzeit ist geplant, die Brückenarbeiten bis Januar oder Februar 2020 zu beenden.
Dann folgen die letzten Arbeiten am Kreisel, sodass das gesamte Bauprojekt im Juli 2020
abgeschlossen sein soll. Die Kosten dafür liegen bei rund 2,3 Millionen Euro. Die
Baumaßnahme wird durch das Land mit einem Förderanteil von 60 Prozent der Baukosten
bezuschusst. Der Anteil des Rheinisch-Bergischen Kreises beträgt 920.000 Euro.
 
Der Rheinisch-Bergische Kreis bittet für die Verkehrsbehinderungen, die sich im Rahmen der
Ausbauarbeiten im Zuge der Kreisstraße 37 ergeben, um Verständnis.