Nahaufnahme von Service-Mitarbeitern mit Headset im Telefongespräch
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Frühe Hilfen für Familien

  • Kurztext

    Die Frühen Hilfen informieren, beraten und unterstützen werdende Eltern sowie Familien mit Kindern bis zum dritten Geburtstag. Das freiwillige und kostenfreie Angebot hilft dabei, den Familienalltag zu bewältigen, die Eltern-Kind-Beziehung zu stärken und passende Unterstützungsangebote frühzeitig zu finden.

  • Leistungsbeschreibung

    Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre eines Kindes bringen viele Veränderungen, Fragen und Herausforderungen mit sich. Die Frühen Hilfen begleiten werdende Eltern und Familien ab der Schwangerschaft bis zum dritten Geburtstag des Kindes – auf Wunsch bereits frühzeitig und bevor Belastungen zu Problemen werden.

    Ziel der Frühen Hilfen ist es,

    • Eltern in ihrer Versorgungs- und Erziehungsverantwortung zu stärken,
    • die Entwicklung und Gesundheit des Kindes zu fördern,
    • Eltern im Familienalltag zu entlasten,
    • Unsicherheiten und Belastungen frühzeitig zu erkennen,
    • Entwicklungsbenachteiligungen möglichst zu vermeiden oder zu verringern und
    • allen Kindern ein gesundes und gewaltfreies Aufwachsen zu ermöglichen.

    Die Unterstützung richtet sich an alle werdenden Eltern und Familien mit kleinen Kindern. Sie kann insbesondere hilfreich sein bei:

    • Fragen zu Schwangerschaft, Geburt und der ersten Zeit mit dem Kind,
    • Unsicherheiten im Umgang mit einem Säugling oder Kleinkind,
    • Fragen zur Entwicklung, Ernährung, Pflege oder Gesundheit,
    • Schwierigkeiten beim Aufbau einer sicheren Eltern-Kind-Beziehung,
    • Erschöpfung, Überforderung oder fehlender Unterstützung im Alltag,
    • finanziellen, sozialen oder familiären Belastungen sowie
    • der Suche nach Beratungs-, Betreuungs- oder Entlastungsangeboten.

    Netzwerk Frühe Hilfen

    Die Frühen Hilfen sind als lokales und regionales Netzwerk organisiert. Darin arbeiten insbesondere Fachkräfte und Einrichtungen aus der Kinder- und Jugendhilfe, dem Gesundheitswesen, der Schwangerschaftsberatung, der Familienbildung und der Frühförderung zusammen.

    Durch die Vernetzung können Familien schneller an geeignete Angebote vermittelt werden. Dazu können beispielsweise Familienhebammen, Familienkinderkrankenpflege, Schwangerschafts- und Erziehungsberatungsstellen, Familienzentren, Eltern-Kind-Angebote oder weitere Unterstützungsdienste gehören.

    Die Inanspruchnahme der Frühen Hilfen ist freiwillig. Die Beratung und Vermittlung erfolgen vertraulich, niedrigschwellig und kostenfrei. Gemeinsam mit der Familie wird geklärt, welche Unterstützung zur jeweiligen Lebenssituation passt.

  • Rechtsgrundlage

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