Erfolgreiche Einweihung der
Photovoltaikanlage auf der Feuer-
und Rettungswache Overath

Mit einer Veranstaltung wurde die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Feuer- und Rettungswache Overath offiziell eingeweiht. Zahlreiche Gäste aus Stadtverwaltung, Feuerwehr, Politik, Bürgerschaft und Projektpartnerschaften kamen im Schulungsraum der Wache zusammen, um das erfolgreiche Gemeinschaftsprojekt zu würdigen.

Die Anlage wurde von der Energie-Genossenschaft Overather Bürger eG geplant, finanziert und realisiert. Grundlage war der im März 2025 unterzeichnete Dachnutzungsvertrag mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Overath (SEGO). Seit dem 30. Juni 2025 ist die Anlage in Betrieb und hat bereits beachtliche Ergebnisse erzielt: Im Zeitraum vom 01. Juli bis 31. Dezember 2025 wurden 21.955 kWh Solarstrom erzeugt. Hochgerechnet liegt die jährliche Ertragsprognose bei rund 50.000 kWh.

Technisch auf die Anforderungen des Standorts abgestimmt

Die Photovoltaikanlage wurde gezielt auf die energetischen Rahmenbedingungen der Feuer- und Rettungswache abgestimmt. Ziel war es, insbesondere in den Monaten mit höherem Strombedarf einen zusätzlichen Beitrag zur Eigenversorgung zu leisten und die Energiekosten zu reduzieren.

Ein Großteil des erzeugten Solarstroms kann direkt vor Ort genutzt werden, was sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch sinnvoll ist.

Bei Planung und Umsetzung wurde zudem besonderer Wert auf einen sicheren und zuverlässigen Anlagenbetrieb gelegt. Moderne Schutz- und Überwachungssysteme sorgen dafür, dass die Anlage dauerhaft und sicher betrieben werden kann.

Bürgerfinanzierung als starkes Signal

Finanziert wurde das Projekt zu 60 Prozent über Genossenschaftsanteile der Mitglieder und zu 40 Prozent über Nachrangdarlehen engagierter Bürgerinnen und Bürger. Für die noch junge Genossenschaft hatte das Projekt eine doppelte Bedeutung: Es diente als Musterprojekt im Rahmen der Eintragung als eingetragene Genossenschaft und markierte zugleich den operativen Start in die praktische Projektarbeit.

Vertretende der ausführenden Firma Hamacher Solar würdigten in ihren Beiträgen die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten – von der technischen Planung über die Netzabstimmung mit AggerEnergie und RheinNetz bis hin zur Umsetzung unter Berücksichtigung von Brandschutz, Arbeitssicherheit und laufendem Feuerwehrbetrieb.

Auch Simon Rocholl, Geschäftsführer von Hamacher Solar, betonte die besondere Bedeutung des Projekts für sein Unternehmen:
„Für uns war es ein großes Anliegen, dieses Projekt bestmöglich zu unterstützen. Nachdem wir unseren Unternehmensstandort 2025 von Wipperfürth nach Overath verlegt haben, freut es uns besonders, hier vor Ort ein solches Leuchtturmprojekt mit umsetzen zu können. Als regionaler Betrieb wollen wir zeigen, was technisch möglich ist und gleichzeitig einen Beitrag für die Energiewende vor Ort leisten.“

Gemeinsamer Beitrag zum Klimaschutz

Bürgermeister Michael Eyer betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Projektes:
„Die Anlage zeigt, wie Klimaschutz ganz praktisch vor Ort funktionieren kann. Wenn engagierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die Stadt gemeinsam Projekte umsetzen, entsteht etwas, das unserer ganzen Stadt zugutekommt.“


Auch der Vorstandsvorsitzende der Energie-Genossenschaft Overather Bürger eG, Jörg Moser, unterstrich die Bedeutung des Projekts:
„Dieses Projekt zeigt, welches Potenzial in bürgerschaftlichem Engagement steckt. Viele Menschen aus Overath haben sich finanziell beteiligt und damit ermöglicht, dass eine solche Anlage überhaupt realisiert werden konnte.“

Die Energie-Genossenschaft Overather Bürger eG freut sich über Menschen, die als neue Mitglieder die Energiewende in Overath mit neuen Projekten unterstützen möchten. Bei Interesse können Sie sich gerne per E-Mail an info@engob.de wenden oder persönlich in der „Energie-Sprechstunde“ das Team der EnGOB ( https://engob.de/ ) ansprechen. Die „Energie-Sprechstunde“ findet jeden Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr im Büro der Stadtwerke Energie Overath GmbH „O-Saft“ in der Hauptstraße 77 statt.

Mit der erfolgreichen Umsetzung der PV-Anlage auf der Feuer- und Rettungswache zeigt Overath, wie Klimaschutz konkret vor Ort gestaltet werden kann – bürgernah, wirtschaftlich tragfähig und technisch durchdacht.

 

Stadt Overath
Pressestelle


 Pressemitteilung vom 17.03.2026 

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