Mit einem stimmungsvollen Weihnachts-Café haben das Seniorenbüro der Stadt Overath und das Café Auszeit in der Adventszeit ein Zeichen gegen Einsamkeit gesetzt. Insgesamt 24 Bürgerinnen und Bürger nahmen das Angebot wahr und verbrachten bei Kerzenschein, Kaffee und selbstgebackenem Kuchen einen gemeinsamen Nachmittag.
Für besondere Atmosphäre sorgte die musikalische Begleitung durch Hermann-Josef Ley, bekannt als „Dä Quetschenbüggel“. Mit Akkordeon und bekannten Liedern lud er die Gäste zum Mitsingen ein – ein Angebot, das auf große Begeisterung stieß und den Gedanken des Miteinanders eindrucksvoll unterstrich. Die musikalische Einlage stellte für viele Teilnehmende einen Höhepunkt der Veranstaltung dar.
Auch Bürgermeister Michael Eyer ließ es sich nicht nehmen, das Weihnachts-Café zu besuchen. In Gesprächen mit den Gästen betonte er die Bedeutung solcher Begegnungsangebote, insbesondere für ältere Menschen, und hob hervor, wie wichtig gemeinschaftliche Aktionen gerade in der Weihnachtszeit seien.
Organisiert wurde das Weihnachts-Café in Kooperation zwischen dem Seniorenbüro der Stadt Overath, dem Café Auszeit sowie dem Seniorenbeauftragten Karl-Heinz Tillmann. Elisabeth Riesinger und Janina Rottländer vom Seniorenbüro berichteten, dass viel Herzblut in die Vorbereitung der Veranstaltung geflossen sei. Gemeinsam mit Marlies Tillmann vom Café Auszeit backten sie am Vortag selbst Kuchen und gestalteten den Nachmittag bewusst persönlich und einladend. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützten die Veranstaltung. Anders als bei den regulären Angeboten des Café Auszeit richtete sich das Weihnachts-Café bewusst an alle Menschen, die sich in der Weihnachtszeit einsam fühlen.
Die Veranstaltung entstand vor dem Hintergrund einer im vergangenen Jahr nicht umgesetzten Idee. Wie Elisabeth Riesinger und Janina Rottländer erläuterten, war damals geplant, Familien mit alleinstehenden Seniorinnen und Senioren zusammenzubringen und sie über die Feiertage einzuladen. Dieses Angebot wurde jedoch kaum angenommen, da sich zwar vereinzelt Familien meldeten, jedoch keine Seniorinnen und Senioren bereit waren, diesen persönlichen Schritt zu gehen.
Die diesjährige offene und niedrigschwellige Form des Weihnachts-Cafés erwies sich daher als passender Ansatz, um Begegnung zu ermöglichen. Riesinger und Rottländer zeigten sich erfreut über die positive Resonanz und werteten die Teilnahme von 24 Gästen als großen Erfolg. Die positive Resonanz macht deutlich, dass das Weihnachts-Café ein gelungenes Format ist und von den Teilnehmenden sehr geschätzt wurde.
Eindrücke des Weihnachts-Cafés





