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Winterdienst in Overath

Der kalendarische Winteranfang steht vor der Tür und der erste Schnee ist bereits reichlich gefallen. Nachstehend finden Sie aus diesen Anlässen einige Informationen zum städtischen Winterdienst.
 
Wenn die Witterung es erforderlich macht, ist das Baubetriebsamt mit zwei LKWs, einem Unimog, zwei Kompaktschleppern und Handkolonnen im Winterdienst  unterwegs. Lohnunternehmen unterstützen die städtischen Mitarbeiter bei der Räumung von ca. 180 km Straßen und Wegen.
Bei entsprechenden Wettervorhersagen beginnt die Einsatzleitung des städtischen Winterdienstes bereits um 3.00 Uhr nachts mit der Straßenkontrolle, der Einsatz beginnt in der Regel um 4.30 Uhr - auch sonn- und feiertags. Setzt der Schneefall erst gegen Morgen ein, ist ein Räumen und Streuen dementsprechend auch erst später möglich.
 
Keine Räum- und Streupflicht besteht während der Nachtzeiten und während der Niederschläge. Dennoch rückt der Bauhof auch bereits bei anhaltendem Schneefall aus,  um die Situation auf den Overather Straßen zu verbessern.
Auf den Bundes- und Landesstraßen führt der Landesbetrieb Straßen NRW den Winterdienst aus, für die Kreisstraßen ist Bauhof des Rheinisch Bergischen Kreises zuständig.
 
Die städtischen Mitarbeiter können bei einsetzendem Schneefall nicht jede Straße im Stadtgebiet gleichzeitig und sofort räumen. Daher gibt es einen festgelegten Streuplan,  nach welchem zunächst die besonders wichtigen Straßen und die Gefahrenstrecken erster Priorität geräumt werden. Bei besonders starkem Schneefall kann es durchaus vorkommen, dass diese Strecken zweimal hintereinander geräumt werden müssen, um zum Beispiel den Schulbusbetrieb sicher zu stellen. Die Straßen der niedrigeren Priorität werden dann später als gewöhnlich geräumt; in extremen Situationen kann es auch vorkommen, dass eine Räumung dieser Straßen erst am Folgetag möglich ist. 
 
Für einen optimalen Winterdienst sind die Mitarbeiter auch auf Ihrer Unterstützung angewiesen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass immer wieder parkende Fahrzeuge an den Straßenrändern die Einsatzfahrzeuge behindern. Bedenken Sie bitte, dass ein Schneepflug bis zu 3,50 m breit ist. Nur wenn diese Straßenbereite zur Verfügung steht, ist ein Räumen überhaupt möglich. Wenn diese Durchfahrtsbreite nicht gegeben ist, können die Räumfahrzeuge die Straße nicht passieren - der Schnee bleibt liegen. Aufgrund der bereitstehenden Ressourcen an Personal und Maschinen und der festgelegten Streupläne ist auch ein "zweiter Versuch" zu einem späteren Zeitpunkt nicht möglich.

Daher mein Appell an die Bürgerinnen und Bürger: unterstützen Sie in Ihrem eigenen Interesse  die Mitarbeiter bei der Durchführung des Winterdienstes. Wenn nach Auskunft des Wetterdienstes in der Nacht mit Schneefall zu rechnen ist, parken Sie Ihre Fahrzeuge bitte so, dass die erforderliche Durchfahrtsbreite für die Räumfahrzeuge zu Verfügung steht. 
 
Die Einsatzkräfte des städtischen Bauhofs führend den Winterdienst so effektiv und schnell wie möglich durch. Insbesondere bei extremen Witterungsbedingungen kann es dennoch  immer wieder mal zu Verzögerungen kommen. Hierfür bitte ich Sie um Ihr Verständnis.
 
Haben Sie Fragen oder Anregungen? Das Winterdiensttelefon ist  montags bis freitags von 8.00 - 12.00 Uhr besetzt (Rufnummer 02206 – 602300).

Jörg Weigt
Bürgermeister


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