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Stadtwerke Overath und Kita "Der Regenbogen" sind Bildungspartner beim "Haus der kleinen Forscher"

"Wo kommt das viele Wasser, das täglich in unserer Kita verbraucht wird, her und wo geht es hin?" fragten sich Kinder der Kindertagesstätte „Der Regenbogen“. Die Stadtwerke Overath waren der richtige Ansprechpartner für diese Frage.
 
„Gerne stellen wir den Kindern unser Wissen zur Verfügung“, so  Betriebsleiter Christoph Schmidt.  Über einen Zeitraum von sechs Monaten haben die Mitarbeiter die Kinder im Vorschulalter bei ihren Experimenten zum Thema Wasser unterstützt. Es war ihnen ein besonderes Anliegen,  den Kindern auch zu zeigen, wo das tägliche Trinkwasser herkommt.
 
Zusammen mit Mitarbeitern der Stadtwerke gingen die Kinder auf Entdeckungsreise – zunächst zur Wiehltalsperre nach Reichshof, die vom Aggerverband betrieben wird. Staunend standen die Kinder vor dem hohen Damm und den unzähligen Instrumenten im Maschinenraum. „Eine Talsperre ist genau der richtige Ort, um Interesse wach zu halten“, sagt Dörte Außem, Leiterin der Kindertagesstätte „Der Regenbogen“.  Erzieherin Bärbel Wolff und Biologin Jutta Frielingsdorf  ergänzen : „Die Bildungspartnerschaft hilft uns, die Projektarbeit nahe an der Praxis auszurichten und spannende Lernerfahrungen für unsere Kinder zu schaffen“.
 
Nach dem beeindruckenden Besuch der Talsperre  zeigte Rohrnetzmeister Sven Söntgerath den Kindern anschaulich, wie das Wasser von der Hauptleitung in den Wasserhahn gelangt. Mit Begeisterung verschraubten die Kinder  Trinkwasserrohre und steckten diese zusammen.
 
Für diese erfolgreiche Bildungspartnerschaft zwischen  Stadtwerken und Kindertagesstätte wurden die beiden Partner  von Deutschlands größter Qualifizierungsinitiative, der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“  mit der Partnerplakette ausgezeichnet. Für den „Regenbogen“ ist dies bereits die zweite Auszeichnung  dieser Art, bereits seit 2009 ist die Kita als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert.  Bürgermeister Jörg Weigt betonte, dass die Neugier der Kinder der Grundstein für eine erfolgreiche Bildungsbiographie ist: „Dafür braucht es Zeit – und Einrichtungen, die die Mädchen und Jungen dabei unterstützen.“
 
Reinhild Hartmann, Mitarbeiterin des städtischen Jugendamtes, hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Kinder für Natur und Technik zu begeistern.  Seit  2009 bietet das Jugendamt Fortbildungen für die pädagogischen Fachkräfte vor Ort an und unterstützt Bildungspartnerschaften  zwischen den ansässigen Firmen  und den Netzwerkpartnern in Overath/Rösrath.
 
Das „Haus der kleinen Forscher“  sagt  „Danke“ für das Engagement  der  Stadtwerke der Stadt Overath und  für die Unterstützung des lokalen Netzwerkes Overath/Rösrath.
 
30 Kindertagesstätten und Offene Ganztagsschulen sind  im Netzwerk.


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