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NINA startet im Rheinisch-Bergischen Kreis

Die App NINA startet im Rheinisch-Bergischen Kreis: Warnungen für Bevölkerung vor Extremwetter, Großbänden und weiteren Gefahren direkt auf das Smartphone.

Der Rheinisch-Bergische Kreis führt die Warn-App NINA für Smartphones und Tablets ein, die ab sofort einsatzbereit ist. Dafür hat der Kreis-Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit am Mittwochabend grünes Licht gegeben. Im Sommer hatten die Kreistagsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Antrag gestellt, die Möglichkeiten der Umsetzung zu prüfen. „Wir freuen uns sehr, dass die Einführung von NINA so hervorragend umgesetzt wurde“, lobte CDU-Ausschussmitglied Ulrich Heutz während der Sitzung. NINA steht für Notfall-Informations- und Nachrichten-App und soll die Bevölkerung vor Gefahren warnen sowie Handlungsempfehlungen für die jeweilige Situation geben. Dazu gehören beispielsweise Extremwetter wie Starkregen sowie Hochwasser, Großbrände oder Gefahrstoffausbreitungen. Tritt ein gefährliches Ereignis ein oder kündigt sich an, dann informiert die App den Benutzer direkt auf seinem Handy oder Tablet. Dies geschieht über sogenannte Push-Nachrichten, die direkt auf das Endgerät geschickt werden. Die Benutzer erhalten automatisch die relevanten Informationen für zuvor von ihnen ausgewählten Orte oder auch den aktuellen Standort, wenn das GPS eingeschaltet ist. Läuft eine Nachricht ein, ertönt gleichzeitig ein Warnton, um den Benutzer aufmerksam zu machen. Dadurch wird die Bevölkerung gezielt, schnell und wirksam gewarnt. Alternativ kann man auch die App starten und selbst nach Meldungen suchen. Wer NINA nutzt, muss sich übrigens keine Sorgen um seine persönlichen Daten machen. Diese werden nicht gespeichert, sondern verbleiben lokal auf dem jeweiligen Endgerät des Nutzers. Auch der eigene Standort, wenn das GPS aktiviert ist, wird nicht an Dritte übermittelt. „Wir hoffen, dass sich viele Menschen im Kreis NINA herunterladen“, erklärten Amtsleiter Stefan Schwarzenthal und der Leiter der Kreisleitstelle, Axel Staehler. „Sie trägt im Fall der Fälle zum Schutz unserer Bevölkerung bei.“
Handlungsempfehlungen für Bevölkerung:
Neben der Warnmeldung bietet NINA aber noch eine ganze Reihe weiterer wichtiger Informationen, wenn eine gefährliche Situation eintreten sollte. In einer Karte wird das betroffene Gebiet genau dargestellt. Der Benutzer erkennt also auf den ersten Blick, in welchem Bereich eine Gefahr droht. Weiterhin bekommt man ganz konkrete Handlungsempfehlungen direkt auf sein Handy oder Tablet geliefert. Dazu könnte beispielsweise der Hinweis gehören, die Fenster zu schließen oder das Haus nicht zu verlassen. Eine Entwarnung wird ebenfalls gesendet.
Die Warnmeldungen, die durch NINA verbreitet werden, stellen beispielsweise die Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Deutsche Wetterdienst ein. Auch der Bund und die Länder können über die App die Bevölkerung warnen.
 
Soziale Netzwerke eingebunden:
NINA stellt eine wertvolle Ergänzung zu bereits bestehenden Warnsystemen, wie Sirenen, Lautsprecher- und Rundfunkdurchsagen, dar. Neben der reinen Warnung durch diese Vorrichtungen, liefert NINA im Falle drohender Gefahr noch wichtige Zusatzinformationen. Um die Nachrichten zu verbreiten, können diese von den NINA-Usern auch über Soziale Netzwerke wie facebook oder Twitter direkt geteilt werden. So wird eine noch höhere und schnellere Verbreitung erreicht.

NINA ist für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS verfügbar, da die meisten Geräte damit arbeiten. In den jeweiligen Stores kann NINA kostenfrei heruntergeladen werden. In weiteren Entwicklungsschritten werden in Zukunft noch andere Betriebssysteme folgen.
 


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