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MobilitätsWerkStadt 2025

Die Stadt Overath beteiligt sich am Wettbewerb MobilitätsWerkStadt 2025, Phase II

Förderkennzeichen: 01UV2123A

Titel des Vorhabens: Mobilität in einer neuen Ebene - Innovativ, flächensparend, klimaschützend und umweltschonend am Beispiel des südöstlichen „Bergischen RheinLands“
Laufzeit: 01.08.2021 bis 31.07.2024

Aktuelle Pressemitteilung

Fünf Kommunen im ländlichen Raum gestalten und erproben mit Unterstützung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg nachhaltige Mobilitätskonzepte

Noch im August konnten die Kommunen Overath, Hennef, Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth sowie die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) ihr Projekt MobilCharta5 fortsetzen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat jetzt innerhalb ihrer Förderlinie „MobilitätsWerkStadt 2025“ die Förderzusage bis 2024 erteilt. Die fünf Kommunen möchten mit der MobilCharta5 neue Mobilitätskonzepte entwickeln und erproben.

Der ausgeschriebene Name des Projekts lautet „Mobilität in einer neuen Ebene – innovativ, flächensparend, klimaschützend und umweltschonend am Beispiel des südöstlichen ,Bergischen RheinLands‘“ und beschreibt genau, worum es geht: das Bewusstsein für nachhaltigere Mobilitätspraktiken zu fördern, um so eine zukunftsfähige Mobilität im ländlichen Raum zu unterstützen. Nach der Phase I ist nun in der Phase II die Weiterentwicklung der Kommunikations- und Partizipationsformate zur Beteiligung und Aktivierung der verschiedenen Akteure vor Ort vorgesehen. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg begleitet das Projekt wissenschaftlich und unterstützt die beteiligten Städte, Kommunen und lokalen Mobilitätsakteure mit ihrer wissenschaftlichen Expertise auf den Feldern Mobilitätsforschung und partizipative Methoden. „Mit der nun erhaltenen Zusage für die zweite Phase kann das Projektkonsortium gemeinsam mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg die Mobilitätswende im ländlichen Raum weiter voran bringen“, freut sich Overaths Bürgermeister Christoph Nicodemus.

Insbesondere die politische Zielsetzung sowie vielfältige Angebote multi- und intermodaler Mobilität als entscheidende Anreize zum Umstieg auf umwelt- und klimafreundliche Alternativen stehen im Fokus. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, für einen Weg aus unterschiedlichen Transportmitteln auszuwählen oder dafür mehrere Transportmittel zu kombinieren. Im Ergebnis sollen die Wechselwirkungen von individuellen und gesellschaftlichen Mobilitätsbedürfnissen und Verhaltensweisen sowie die technologischen Entwicklungen dargestellt, erprobt und eine Mobilitätsstrategie im konkreten Projektraum gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden. Für die aktive Öffentlichkeitsbeteiligung bietet MobilCharta5 fünf Workshop-Reihen zu Themen wie On-Demand-Verkehr, private Organisationsformen (Ridesharing), einen verbesserten Öffentlichen Nahverkehr oder geteilte Mobilität, Stichwort Carsharing an. Auch mit der Fortbewegung zu Fuß oder mit dem Fahrrad befasst sich eine Workshop-Reihe.

Wissenschaftliche Begleitung

„Mit der Hilfe von partizipativen Methoden und einer bedarfsgerechten Unterstützung der Kommunen bei dem Einsatz neuer Technologien sehen wir großes Potential für innovative Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum“, sagt Paul Bossauer, Projektleiter an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. „Aktuell erleben wir einen immensen Anstieg von Mobilitätsangeboten für gemeinsam genutzte Fahrzeuge in den Städten. Jedoch mangelt es im ländlichen Räumen häufig an Alternativen, um die Abhängigkeit von privaten Autos zu reduzieren und eine nachhaltigere Mobilität zu fördern. Mobilitätsangebote müssen sinnvoll in die lokale Infrastruktur integriert und an die lokalen Bedarfe angepasst werden. Mit MobilCharta5 wollen wir ländlich geprägte Kommunen unterstützen, alternative Mobilitätsangebote besser in den ÖPNV zu integrieren und nachhaltigere Mobilitätspraktiken zu unterstützen".

Die Forschungsgruppe Verbraucherinformatik der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat bereits einige thematisch angrenzende Vorläuferprojekte unter anderem mit Nutzerstudien im Kontext des Carsharings durchgeführt („Einfach teilen“). Drüber hinaus wurden im Forschungsprojekt „CarBits.de“ Potentiale von Connected-Car-Technologien untersucht. Ebenfalls ist die Forschungsgruppe seit diesem Jahr dabei, mit Hilfe von Daten die Steuerung, Planung und Optimierung von Mobilitätsangeboten zu vereinfachen und damit Entscheidungen im Mobilitätskontext in den Regionen Köln und Bonn zu unterstützen (https://www.h-brs.de/de/miaas).

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit dem 1. August 2021 drei Jahre lang gefördert. Das Gesamtfördervolumen des Projekts beträgt rund eine Million Euro. Zum Projektkonsortium gehören die geförderten Partner Stadt Overath (Projektkoordinator) und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sowie die assoziierten Partnerkommunen Hennef, Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth. Weitere Partner im Projekt sind der Rhein-Sieg-Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis, der Region Köln/Bonn e.V., die Regionale 2025 Agentur GmbH sowie das Zukunftsnetz Mobilität NRW.



Weiterführender Link:




Pressemitteilung

Gemeinsam mit der Forschung Mobilität nachhaltiger gestalten Stadt Overath ist bei Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums dabei

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt im Rahmen des Wettbewerbs „MobilitätsWerkStadt 2025“ rund 50 kommunale Projekte. Gemeinsam mit relevanten Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung sollen die Kommunen lokal angepasste Lösungen für die Mobilität der Zukunft erarbeiten. Nun steht fest, in welchen Städten Mobilitätsmanagerinnen und -manager ab Januar 2020 hierfür ihre Arbeit aufnehmen.

Die Stadt Overath ist im Konsortium mit der Stadt Hennef sowie den Gemeinden Neunkirchen-Seelscheid, Much und Ruppichteroth eine der ausgewählten Kommunen, die mit Förderung des BMBF ein innovatives und nachhaltiges Mobilitätskonzept erarbeiten kann. Overaths Bürgermeister Jörg Weigt ist überzeugt, dass mit dem Projekt der Wandel zur nachhaltigen Mobilität deutlich vorangebracht werden kann gemeinsam mit allen relevanten Akteuren der Stadt und mit Unterstützung der Wissenschaft. Im Fokus des Projekts mit dem Titel „Mobilität in einer neuen Ebene - Innovativ, flächensparend, klimaschützend und umweltschonend am Beispiel des südöstlichen „Bergischen RheinLands“ steht, ein Umdenken und eine Veränderung im Mobilitätsverhalten hin zu einer deutlich vermehrten bzw. tlw. ausschließlichen Nutzung des Umweltverbundes durch Entwicklung eines attraktiven umweltschonenden Mobilitätssystems auszulösen und zu helfen, die individuelle Mobilität sowie Lebensqualität zu sichern sowie die Verkehrsbewegungen nachhaltiger zu gestalten. Zur Umsetzung und Verstetigung der geplanten und gemeinsam entwickelten Maßnahmen aus der ersten Phase, kann sich das Projektkonsortium für eine zweite Phase mit einer Laufzeit von drei Jahren und einer intensiven wissenschaftlichen Begleitung erneut bewerben.

Hintergrund:
Die Themen der kommunalen Projekte im Rahmen der „MobilitätsWerkStadt 2025“ sind sehr vielfältig: Beispielsweise geht es um bedarfsorientierte Mitarbeitermobilität in Gewerbegebieten durch multimodale und elektrifizierte Mobilitätslösungen. Ein weiteres Projekt will verschiedene nachhaltige Mobilitätsangebote über eine regionale Plattform vernetzen und so die Nutzung erleichtern. Die Städte, Gemeinden und kommunalen Einrichtungen werden zunächst für ein Jahr unterstützt. Anschließend geht es in die zweite Phase des Wettbewerbs: Die besten Konzepte können dann wissenschaftlich begleitet umgesetzt werden. In dieser dreijährigen Phase entstehen so gute, praxiserprobte Beispiele die auch anderen Kommunen den Weg zu einem nachhaltigen Mobilitätssystem der Zukunft weisen.

Weitere Informationen zur Zukunftsstadt-Konferenz „klima-aktiv, innovativ, digital“:
Was durch die Förderung des BMBF für die Zukunftsstadt bisher erreicht wurde, diskutierten am 2. und 3. Dezember 2019 in Münster rund 350 Expertinnen und Experten, darunter Vertreter aus mehr als 60 deutschen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Unter dem Motto „klima-aktiv, innovativ, digital“ präsentieren auf der Zukunftsstadt-Konferenz Forscher, Kommunen und Unternehmenspartner ihre Innovationen für die kommunale Praxis. Die Konferenz wird vom Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Michael Meister, eröffnet. Weitere Impulse geben u.a. Umweltministerin Svenja Schulze und Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster und Vize-Präsident des Deutschen Städtetags.


Weitere Informationen:

Konferenz Zukunftsstadt 2019

Mobilität in der Stadt: sauber, sicher, stressfrei

Ansprechpartner

Bei Fragen und Anmerkungen zur MobilitätsWerkStadt 2025 wenden Sie sich bitte an einen der folgenden Ansprechpartner in Ihrer Kommune:

Overath:

Nicole Mirgeler
Stabsstelle Stadtentwicklung, Mobilität, Klimaschutz, Fördermittelakquise
n6c181a9389b44f94a950a3dc3332dce2.mirgeler@b2ca75b3d6434cbfbce8493703bb3593overath.de
Telefon: 02206/602-222

Hennef:

Birgitt Muench
Amt für Stadtplanung und –entwicklung
Birgitte35b5c1135ae447ca53005844a55ea91.Muench@be49bc2a35ce425c934c19863efac1b2hennef.de
Telefon: 02242/888-385

Neunkirchen-Seelscheid:
Christa Klein
Umweltschutz

christa87f6b50c8e9b44a3b64a420b1acf6711.klein@818c6112a4ce448dbb9746bc685e55d8neunkirchen-seelscheid.de

Telefon: 02247/303-311

Ruppichteroth:
Andre Rosenstein
Fachbereich 3.1 (Gemeindeplanung, Bauanträge)
Andreb18158ab433540c7903498d0c185e408.Rosenstein@6e1f2c76352a46f79b4621d3bb5806feruppichteroth.de
Telefon: 02295/4976

Much:
Thomas Maffei
Fachbereich 3 Gemeindeentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung
Thomasbf2038b0b10e439394941366a9e48ef5.Maffei@b5d4374721424d858714c773463ac41cmuch.de
Telefon: 02245/6851