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Bürgerworkshop Klimaschutzteilkonzept MOBILITÄT
vom 4. Dezember 2019

Alle gesammelten Daten und Fakten zu den Thementischen
. ÖPNV
. Motorisierter Individualverkehr (MIV)
. Fuß- und Radverkehr
. Mobilität der Zukunft


Das Mobilitätskonzept für Overath

Meldung vom 12.12.2019

Die Stadt Overath hat erfolgreich Bundesfördermittel für die Erstellung eines „Klimaschutzteilkonzept MOBILITÄT“ beantragt. Ausgangspunkt sind die durch die hohe Verkehrsbelastung im Hauptort der Stadt entstehenden Probleme. Ziel des Mobilitätskonzeptes ist die Identifikation von Maßnahmen zur Reduktion der Umweltauswirkungen insbesondere des PKW-Verkehrs. Damit soll langfristig die Mobilität gesichert und gleichzeitig die Lebensqualität erhöht werden.
Die Erstellung des Overather Mobilitätskonzeptes erfolgt durch die energielenker Beratungs GmbH aus Greven in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung Overath. Ein breit angelegtes Beteiligungskonzept sorgt für die intensive Einbindung der Bürgerschaft und der relevanten Akteure vor Ort.
Zum Auftakt fand eine Bürgerveranstaltung im Kulturbahnhof Overath am Mittwoch, den 04.12.2019, statt. Tim Kräutner, Projektleiter der energielenker Beratungs GmbH hat interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Konzept und die geplante Vorgehensweise vorgestellt. An vier Thementischen (ÖPNV, Fuß- und Radverkehr, MIV (motorisierter Inividualverkehr) und Mobilität der Zukunft fand ein gemeinsamer Austausch sowie die Sammlung von Anregungen und Wünschen an das Projekt-Team statt. Gabriele Bräuer, Mobilitätsmanagerin der Stadt Overath, resümierte: „Wir sind sehr froh über so viel Input. Die anregenden Diskussionen und gefüllten Plakate sind eine gute Grundlage für unsere weitere Konzeptarbeit. Wir hoffen auch für den weiteren Prozess auf eine solch intensive Mitarbeit“. Auch Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter der Stadt Overath, zeigt sich äußerst zufrieden mit dem Auftakt.

Die Ergebnisse des Workshops werden nun durch das Planungsbüro ausgewertet und sind mit aktuellen Themen rund um das Mobilitätskonzept auf der Projekt-Homepage der Stadt Overath zu finden:
https://www.overath.de/klima-u.-mobilitaet.aspx
Als weitere wichtige Beteiligungsmöglichkeit für die Overather Bürgerinnen und Bürger wird eine Online-Umfrage voraussichtlich noch dieses Jahr für mindestens sechs Wochen freigeschaltet. Tim Kräutner hofft, „dass wir auf diesem Wege nochmals zahlreiche Anregungen und eine breite Basis für unsere anschließenden Analysen bekommen. Uns interessiert dabei vor allem, welche Wege im Alltag zurückgelegt und welche Verkehrsmittel dabei genutzt werden. Auf Grundlage dieser Informationen werden wir geeignete Maßnahmen entwickeln, die den Verkehr in Overath nachhaltig verbessern“.
Alle weiteren Informationen zur Online-Umfrage sind in Kürze der Projekt-Homepage und der lokalen Presse zu entnehmen.
Ansprechpartnerin: Gabriele Bräuer mobilitaet@overath.de oder 02206/602-489


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Meldung vom 04.12.2019

Overath bleibt mobil
Zur Gestaltung einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität erstellt die Stadt Overath ein Mobilitätskonzept und lädt dazu alle Interessierten zum Projektauftakt in ein. Hier wird zunächst ein spannender Einblick in die anstehenden Projektschritte gegeben und im Anschluss hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, selber erste Ideen und Anregungen für eine klimafreundliche Overather Mobilität mit einzubringen.
Mittels einer bedarfsorientierten Mobilitätsförderung soll ein Beitrag zu den strategischen Klimaschutzzielen von Bund und Ländern geliefert werden. Die energielenker Beratungs GmbH aus Greven wird die Stadt bei diesem Vorhaben mit der Konzepterstellung unterstützen.
Den ersten Arbeitsschritt der Konzepterstellung bildet eine umfangreiche Bestandsaufnahme. Dabei wird der Status Quo des Verkehrssektors in Overath durch das Büro energielenker erfasst und bewertet. Für die Bestandsaufnahme soll auch die Overather Bürgerschaft die Möglichkeit erhalten, sich einzubringen und am Mobilitätskonzept mitzuarbeiten. Aus diesem Grund lädt die Stadtverwaltung Ihre Bürgerinnen und Bürger herzlichst ein, am Mittwoch, den 04.12.2019 um 19:00 Uhr an der ersten öffentlichen Bürgerveranstaltung des Konzeptes teilzunehmen. Der Workshop wird im Kulturbahnhof der Stadt Overath stattfinden und hat zum einen das Ziel, die Projektziele und -inhalte genauer zu erläutern. Zum anderen wird jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, Anregungen an das Projekt-Team zu richten und erste Ideen mit auf den Weg zu geben.
Aktuell werden dem bearbeitenden Büro bereits erste Daten zur Verfügung gestellt, die im Rahmen einer anfänglichen Bestandsanalyse ausgewertet wurden. Das Projekt-Team wird sich einen Überblick über die vorherrschenden Bedingungen in Overath verschaffen und das bestehende Mobilitätsangebot, die Verkehrsinfrastruktur sowie das Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger analysieren. Neben regelmäßigen Absprachen innerhalb der Projektgruppe, bestehend aus Verwaltungsmitarbeitern und Vertretern des bearbeitenden Büros, werden dabei auch Gespräche mit lokalen Experten zu den verschiedenen Schwerpunkthemen geführt.
Anschließend werden konkrete Potenziale zur Umsetzung einer klimafreundlichen Mobilitätsentwicklung abgeleitet und in ein Handlungskonzept überführt.
Besonderes Merkmal während der gesamten Konzepterstellung stellt der Beteiligungsprozess dar, bei dem alle Overather Bürgerinnen und Bürger immer wieder die Möglichkeit erhalten, sich mit ihren Ideen und Anregungen in die Konzeptarbeit einzubringen.
Die Stadtverwaltung lädt daher jeden herzlichst ein, sich am Mobilitätskonzept aktiv zu beteiligen.
Weitere Informationen erhalten Sie gerne unter: mobilitaet@overath.de

MobilitätsWerkStadt 2025

Die Stadt Overath beteiligt sich am Wettbewerb
MobilitätsWerkStadt 2025
Förderkennzeichen: 01UV2045
Titel des Vorhabens:
Mobilität in einer neuen Ebene - Innovativ, flächensparend, klimaschützend und umweltschonend am Beispiel des südöstlichen „Bergischen RheinLands“
Laufzeit: 01.01.2020 bis 31.12.2020

Pressemitteilung


Gemeinsam mit der Forschung Mobilität nachhaltiger gestalten Stadt Overath ist bei Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums dabei


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt im Rahmen des Wettbewerbs „MobilitätsWerkStadt 2025“ rund 50 kommunale Projekte. Gemeinsam mit relevanten Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung sollen die Kommunen lokal angepasste Lösungen für die Mobilität der Zukunft erarbeiten. Nun steht fest, in welchen Städten Mobilitätsmanagerinnen und -manager ab Januar 2020 hierfür ihre Arbeit aufnehmen.


Die Stadt Overath ist im Konsortium mit der Stadt Hennef sowie den Gemeinden Neunkirchen-Seelscheid, Much und Ruppichteroth eine der ausgewählten Kommunen, die mit Förderung des BMBF ein innovatives und nachhaltiges Mobilitätskonzept erarbeiten kann. Overaths Bürgermeister Jörg Weigt ist überzeugt, dass mit dem Projekt der Wandel zur nachhaltigen Mobilität deutlich vorangebracht werden kann gemeinsam mit allen relevanten Akteuren der Stadt und mit Unterstützung der Wissenschaft. Im Fokus des Projekts mit dem Titel „Mobilität in einer neuen Ebene - Innovativ, flächensparend, klimaschützend und umweltschonend am Beispiel des südöstlichen „Bergischen RheinLands“ steht, ein Umdenken und eine Veränderung im Mobilitätsverhalten hin zu einer deutlich vermehrten bzw. tlw. ausschließlichen Nutzung des Umweltverbundes durch Entwicklung eines attraktiven umweltschonenden Mobilitätssystems auszulösen und zu helfen, die individuelle Mobilität sowie Lebensqualität zu sichern sowie die Verkehrsbewegungen nachhaltiger zu gestalten. Zur Umsetzung und Verstetigung der geplanten und gemeinsam entwickelten Maßnahmen aus der ersten Phase, kann sich das Projektkonsortium für eine zweite Phase mit einer Laufzeit von drei Jahren und einer intensiven wissenschaftlichen Begleitung erneut bewerben.

Hintergrund:
Die Themen der kommunalen Projekte im Rahmen der „MobilitätsWerkStadt 2025“ sind sehr vielfältig: Beispielsweise geht es um bedarfsorientierte Mitarbeitermobilität in Gewerbegebieten durch multimodale und elektrifizierte Mobilitätslösungen. Ein weiteres Projekt will verschiedene nachhaltige Mobilitätsangebote über eine regionale Plattform vernetzen und so die Nutzung erleichtern. Die Städte, Gemeinden und kommunalen Einrichtungen werden zunächst für ein Jahr unterstützt. Anschließend geht es in die zweite Phase des Wettbewerbs: Die besten Konzepte können dann wissenschaftlich begleitet umgesetzt werden. In dieser dreijährigen Phase entstehen so gute, praxiserprobte Beispiele die auch anderen Kommunen den Weg zu einem nachhaltigen Mobilitätssystem der Zukunft weisen.

Weitere Informationen zur Zukunftsstadt-Konferenz „klima-aktiv, innovativ, digital“:
Was durch die Förderung des BMBF für die Zukunftsstadt bisher erreicht wurde, diskutierten am 2. und 3. Dezember 2019 in Münster rund 350 Expertinnen und Experten, darunter Vertreter aus mehr als 60 deutschen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Unter dem Motto „klima-aktiv, innovativ, digital“ präsentieren auf der Zukunftsstadt-Konferenz Forscher, Kommunen und Unternehmenspartner ihre Innovationen für die kommunale Praxis. Die Konferenz wird vom Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Michael Meister, eröffnet. Weitere Impulse geben u.a. Umweltministerin Svenja Schulze und Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster und Vize-Präsident des Deutschen Städtetags.

Weitere Informationen unter:
www.fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/mobilitaet-in-der-stadt.php
https://www.innovationsplattform-zukunftsstadt.de/de/konferenz-zukunftsstadt-2019.html

Fußverkehrs-Checks in Overath


Overath nimmt den Fußverkehr unter die Lupe: Am 31.10.2019 um 18:30 Uhr starten die Fußverkehrs-Checks NRW 2019 in Kooperation mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW mit einem Auftaktworkshop im Kulturbahnhof in OVERATH.

Mehr zu Fußverkehrs-Checks

Overath nimmt den Fußverkehr unter die Lupe: Am 31.10.2019 um 18:30 Uhr starten die Fußverkehrs-Checks NRW 2019 in Kooperation mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW mit einem Auftaktworkshop im Kulturbahnhof in OVERATH.

Im Rahmen des Fußverkehrs-Checks sind die BürgerInnen aus Overath eingeladen, gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden die Belange der FußgängerInnen zu diskutieren: Welche Probleme gibt es, wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen, wo fehlt Platz, vielleicht wegen des hohen Parkdrucks, wo könnte ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen, wo eine Ampel?
Schwerpunkt des Projekts ist die Overather City: Priorität hat die Hauptstraße mit parallelen Straßen wie An den Gärten, Kemenat und Glockengießerstraße
Kern des Projekts sind zwei Begehungen, bei denen vor Ort die Situation der Fußgängerinnen und Fußgänger analysiert wird. Beim vorgelagerten Auftaktworkshop werden thematische und räumliche Schwerpunkte des Fußverkehrs-Checks in der Mitgliedskommune Overath diskutiert sowie die zwei Begehungen vorbereitet. Die Nachbereitung der Begehungen, die Erörterung von Lösungsansätzen sowie möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Fußverkehrssituation findet im Rahmen eines Abschlussworkshops statt.
Alle BürgerInnen sind nun herzlich eingeladen sich einzubringen.
Ihre Erfahrungen und ihre Ansichten sind wichtig!
Weitere Termine sind der 14. November und der 28. November 2019 jeweils um 15:00- ca.17:00 Uhr für die Begehungen des Stadtkerns sowie der 23. Januar 2020 um 18:30 – 20:30 Uhr im Kulturbahnhof Overath für den Abschlussworkshop.
Interessierte BürgerInnen werden gebeten, sich bis zum 28. Oktober 2019 bei der Ansprechperson der Stadt Overath für die Teilnahme am Fußverkehrs-Check anzumelden:
Gabriele Bräuer, Tel. 02206 / 602-489 oder mobilitaet@overath.de

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt in diesem Jahr 10 Mitgliedskommunen in NRW bei der Fußverkehrsförderung. Bei den Fußverkehrs-Checks beleuchten unterschiedliche AkteurInnen den Fußverkehr aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Fußverkehrs-Checks NRW 2019 werden vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. In der Umsetzung des Fußverkehrs-Checks wird Overath vom erfahrenen Fachbüro VIA eG (Köln) unterstützt.
Allgemeine Informationen finden Sie online unter:
https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/fussverkehrs-checks

Stadt Overath veröffentlicht MASTERPLAN

aus dem Bereich Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme (DkV)

Meldung vom 19.12.2018:

Der Masterplan der Stadt Overath wurde Ende August 2018 fertiggestellt. Anlass für seine Erarbeitung ist die Stickoxid-Grenzwertüberschreitung (NO2) an der Messstelle Hauptstraße im Stadtgebiet. Die Stickoxid Überschreitung (Grenzwert 40 µg/m³) wird vor allem durch den Auto-/ Busverkehr und hier insbesondere durch Dieselfahrzeuge verursacht.


Im "Sofortprogramm Saubere Luft" hat die Bundesregierung seit 2017 zahlreiche bestehende Förderprogramme zusammengefasst und teilweise wesentlich aufgestockt. Insbesondere das Programm "Digitalisierung kommunaler Verkehrssystem (DkV)" wurde für Kommunen geöffnet. Hier können Fördermittel zur Verflüssigung des Verkehrs und den besseren Umstieg zwischen den Verkehrsmitteln abgerufen werden. Um diesen Fördertopf in Anspruch zu nehmen, ist eine Prüfung der Maßnahme im Masterplan erforderlich. Gefördert wurde die Erarbeitung des Masterplan Verkehr durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur des Bundes (BMVI) sowie das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Fördermittelgeber (Bund) gab sowohl den engen Zeitplan als auch den Themenschwerpunkt vor.


Folgende Handlungsfelder stehen hierbei im Fokus:
• Verkehrsmanagement
• Radverkehr
• Elektromobilität
• Urbane Logistik


In Steckbriefen wurden 19 Maßnahmen erarbeitet und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Maßnahmen aus den Bereichen Nahverkehr, Radverkehr, Verkehrslenkung und Datendienste, Förderung der Elektromobilität, Vernetzung der Verkehrsträger und Verflüssigung des Verkehrs durch LSA-Steuerungen standen dabei im Fokus.


Der jetzt durchgeführte MASTERPLAN ist nicht zu verwechseln mit den komplexen Betrachtungsweisen in Verkehrsentwicklungsplänen (VEP) oder den in der Vergangenheit unter den Begriff Masterplan verstandenen Gesamtschauen des Verkehrsgeschehens. Letztere setzen neben der ausführlichen fachlichen Erarbeitung auf einen breiten Diskurs mit politischen Gremien und der Öffentlichkeit. Der vorgelegte MASTERPLAN prüft sehr fokussiert Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zur Reduzierung der Stickstoff-Immissionen des Verkehrs.