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Lichtzeichenanlage Hauptstraße/Propsteistraße

Lichtzeichenanlage Hauptstraße/Propsteistraße

Seit dem 14.5.2020 ist eine neue Schaltung der Ampelanlage am Knotenpunkt Hauptstr./ Propsteistraße programmiert und seitdem ist eine vermehrte Staubildung zu beobachten.

Hintergrund der Umschaltung ist, dass in den letzten Jahren wegen der gleichzeitigen Grünphase für Kfz-Linksabbieger aus der Hauptstraße in die Propsteistraße und für überquerende Fußgänger an der Propsteistraße leider einige, z. T. auch schwere Unfälle zu beklagen waren.

Zuvor war die Ampelanlage wegen der dauernden „Luftreinhalte-Thematik Hauptstr.“ ausschließlich auf einen optimalen Fluss des Fahrzeugverkehrs abgestimmt.

Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung Anfang 2019 ein Planungsbüro mit der Untersuchung einer verkehrssicheren Ampelschaltung beauftragt.
Als Ergebnis wurde in Abstimmung mit Vertretern des Rates die einzig mögliche bzw. praktikable Variante für mehr Fußgängersicherheit gewählt und die bisherige gemeinsame Grünphase zu den Akten gelegt.

Der momentane Zustand ist jedoch nicht akzeptabel! Für die derzeit auftretenden Probleme der neuen Schaltung bedarf es eines weiteren digitalen „Feintunings“.

Deshalb wurde die Ampelanlage in den letzten Tagen automatisch überwacht bzw. das Verkehrsaufkommen vollständig erfasst.

Die unter Hochdruck laufende Auswertung zusammen mit dem Landesbetrieb Straßen NRW und dem Betreiber der Ampelanlage ist noch nicht ganz abgeschlossen. Die daraus resultierenden erkennbaren Verbesserungen werden jedoch kurzfristig in die Praxis umgesetzt; dabei wird auch die Verwendung einer Kamera-basierten Unterstützung geprüft.

Allerdings muss man eines konstatieren:
Bei allen jetzt noch möglichen technischen Verbesserungen zur Steuerung des Gesamtverkehrs an diesem Knotenpunkt im bereits sehr belasteten Zentrum Overaths ist aber allen Beteiligten bewusst, dass die neue (und dann weitestgehend optimierte) Ampelschaltung einerseits zu mehr Sicherheit für die Fußgänger führt (bzw. führen muss!!), andererseits dies aber auch zu Lasten eines völlig uneingeschränkten Fahrzeugverkehrs gehen wird.