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Weihnachtliche Bescherung – 70.000 Euro für Hospizdienste im Bergischen

Weihnachtliche Bescherung – 70.000 Euro für Hospizdienste im Bergischen

Weihnachtliche Bescherung – 70.000 Euro für Hospizdienste im Bergischen
Eine positive Bilanz zieht der Verein Hits fürs Hospiz für das ablaufende Jahr. Bei der hospizlichen Begleitung der Menschen im Bergischen Land und auch darüber hinaus in benachbarten Regionen konnte die gemeinnützige Initiative aus Overath wieder eine Menge bewegen und viele Hilfseinrichtungen unterstützten. Zum Jahresende werden erneut Organisationen und Einrichtungen, die Menschen in der finalen Lebensphase begleiten und Angehörige trösten, mit insgesamt 45.000 Euro beschert. Dieser Betrag konnte über das bisherige Fördervolumen hinaus zusätzlich aus dem Spendenaufkommen bereitgestellt werden.

Dem Ziel, die psychosoziale Betreuung von lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen im Bergischen Land flächendeckend auszubauen, ist man durch einen neuen Stützpunkt der Malteser in Hückeswagen einen Schritt nähergekommen. Vorher gab es derartige Angebote nur in Engelskirchen bzw. Köln. Der ambulante Hospizdienst in Hückeswagen wird in diesem sowie im folgenden Jahr mit insgesamt 40.000 Euro durch Hits fürs Hospiz unterstützt. Mit dem neuen Standort steht nun auch für den östlichen Teil des Rheinisch-Bergischen Kreises, also Wermelskirchen, Kürten, Burscheid und Odenthal, ein ambulanter Hospizdienst für Kinder und Jugendliche zur Verfügung.

Ausgebaut wurde auch die Unterstützung der Trauerbegleitung. Gleich fünf lokal tätige Vereine, in Bergisch Gladbach, Rösrath, Odenthal und St. Augustin erhalten eine finanzielle Unterstützung, damit sie Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen helfen, ihren individuellen Trauerweg zu finden und auf positive und kreative Weise ihre Trauergefühle zu durchleben. Hits fürs Hospiz stellt hierzu mehr als 10.000 Euro bereit und unterstützt so beispielsweise die Ausbildung von ehrenamtlichen Trauerbegleitern. Die Aus- und Weiterbildung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter ist wichtig, damit eine gute und liebevolle Betreuung der Betroffenen gewährleistet werden kann. Ohne diese Menschen wäre die Hospizarbeit nicht möglich. Darum ist es bedeutsam, sie zu fördern und ihnen Rückhalt zu geben.

Erfreulich ist die Entwicklung bei stationären Hospizplätzen. Zusätzlich zum bisher einzigen Hospiz in Bensberg eröffnen im kommenden Jahr gleich zwei neue stationäre Hospize in Leverkusen und Bergisch Gladbach. Mit Fertigstellung dieser neuen Hospize wird sich die Zahl der für Sterbende zur Verfügung stehenden Betten seit 2009 von 3 auf 30 Pflegeplätze verzehnfacht haben. Das ist wichtig, denn der Bedarf an Hospizbetten für Erwachsene ist in den letzten Jahren erheblich angestiegen. Oft fehlen pflegende Angehörige und die Krankenhäuser können kranken Menschen in der Sterbephase nicht die notwendige Zuwendung bieten, die sich Betroffene wünschen.

Neben der aktuellen Förderung zum Jahresende hat Hits fürs Hospiz im Laufe des Jahres mehr als 10.000 Euro für individuelle Familienhilfen, beispielsweise für den behindertengerechten Umbau von Fahrzeugen, ausgegeben.

Das neue „Bergische WünscheMobil“, das Menschen, die an einer lebensverkürzenden oder
lebensbedrohlichen Erkrankung leiden, die Erfüllung eines Herzenswunsches ermöglichen soll, war viel unterwegs und schlägt in der Jahresbilanz mit Kosten von mehr als 12.000 Euro zu Buche. Insgesamt hat die 2007 entstandene Initiative Hits fürs Hospiz im letzten Jahr mehr als 70.000 Euro in der heimischen Region für soziale Zwecke ausgegeben, Geld, das überwiegend durch Spendenaktionen aufgebracht wurde. Dafür bedankt sich der Verein herzlich bei allen Spendern.
Auch das neue Jahr verspricht für die gemeinnützigen Hospizförderer aus Overath eine Menge Arbeit und neue Herausforderungen. Getreu dem Motto „Wir helfen da, wo andere aufhören müssen, weil Zeit und Geld fehlen“ soll die individuelle Förderung von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern weiter ausgebaut und durch zusätzliche Finanzmittel gestärkt werden.

Paul Falk
Hits für Hospiz e.V.

Vorstand: Paul Falk, Joachim Liepold, Andreas Stammler– Schirmherren: Hedwig Neven DuMont und Wolfgang Bosbach – Botschafterin: Ulrike Nasse-Meyfarth

51491 Overath, Im Brückfeld 40 | Telefon 0 22 04 97 00 40 | Telefax 0 22 04 97 00 41|vorstand@hospizhits.de|https://hits-fuers-hospiz.de | Amtsgericht Köln VR 17478
Gemeinnütziger Verein Finanzamt Bergisch Gladbach St.-Nummer 204/5805/0557

Bensberger Bank eG
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Kreissparkasse Köln
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Raiffeisenbank Kürten-Odenthal
DE72 370 691 250 800 000 017
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VR Bank Bergisch Gladbach eG
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