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Neubau der Aggerbrücke an der K 37 in Overath-Vilkerath

Neubau der Aggerbrücke an der K 37 in Overath-Vilkerath

Pressemitteung des Rheinisch-Bergischen Kreises:

Vorbereitungen zum Neubau der Aggerbrücke an der K 37 in Overath-Vilkerath starten:

Vollsperrung und Umleitung für Fahrzeuge ab Februar bis zur Fertigstellung

Rheinisch-Bergischer Kreis. Da die Brücke über die Agger in Overath-Vilkerath an der K37 sich in einem schlechten baulichen Zustand befindet, muss sie abgerissen und neu gebaut werden. Zugleich wird an der angrenzenden Einmündung ein leistungsstarker Kreisverkehr gebaut. Dazu startet in den kommenden Tagen die Einrichtung der Baustelle. Die Bauzeit soll rund 18 Monate dauern. In dieser Zeit können leider keine Fahrzeuge passieren, eine Umleitung wird eingerichtet. Für Fußgänger wird es zwei Behelfsbrücken geben, die über die Agger führen.

Die neue Brücke wird an derselben Stelle errichtet, an der bisher noch das alte Bauwerk steht. Diese wird deutlich größer, sodass der Begegnungsverkehr besser passieren kann als bisher. Beide Fahrspuren haben eine Breite von 3,25 Meter, hinzu kommt der Gehweg für Fußgänger. Insgesamt hat die neue Brücke also eine Breite von 12,30 Meter – rund fünf Meter mehr als vorher. Für den Verkehr wird die Brücke voraussichtlich ab dem 14. Februar voll gesperrt sein. Nach den aktuellen Planungen dauert dies bis Juli 2020. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Diese führt über die L 360 nach Marialinden und weiter über die L312/B55 nach Vilkerath. Fußgänger können bis zum Brückenabbruch Mitte Februar die bisherige Brücke nutzen. Ab dann gelangen sie über eine Behelfsbrücke auf die andere Seite. Für die Bauarbeiten an der neuen Brücke ist eine Baugrube erforderlich, die den Zuweg zur Behelfsbrücke verhindert. Um dieses Hindernis zu überwinden, wird eine weitere Behelfsbrücke errichtet, die über die Grube führt und den Anschluss für die Fußgänger sicherstellt. In der etwa 14-tägigen Bauzeit dieser Behelfsbrücke können Fußgänger die Agger hier nicht überqueren. Den genauen Zeitpunkt hierfür, wird die ausführende Baufirma den Anliegern von Bochmühle, Unter- und Obermiebach frühzeitig bekannt geben.

Im Rahmen des Neubaus der Aggerbrücke wird auch die Einmündung der K37 in die Straße Zur Kaule zu einem Kreisverkehr umgestaltet. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit erhält die Einmündung Bochmühle im Zuge dessen einen Gehweg für Fußgänger, der bis zur neuen Brücke führt. Um Synergieeffekte zu erzielen, nutzen die Stadtwerke Overath und die Aggerenergie die Bauzeit, um die Straßenentwässerung zu erneuern und Kanäle sowie Stromleitungen neu zu verlegen.

Die aktuellen Baukosten für die Brücken- und Straßenbauarbeiten belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro. Die Maßnahme wird durch das Land mit einem Förderanteil von 60 Prozent der Baukosten bezuschusst. Der Kreis zahlt damit 720.000 Euro.

Weitere Informationen zu der Baumaßnahme gibt es auf der Internetseite des Rheinisch-Bergischen Kreises, www.rbk-direkt.de, unter dem Suchbegriff K 37.

Der Rheinisch-Bergische Kreis bittet für die Einschränkungen und Verkehrsbeeinträchtigungen, die sich im Rahmen des Neubaus der Aggerbrücke ergeben, um Verständnis.